Was Seesterne mit Reis zu tun haben? Jede Menge! Vielleicht kennst du bereits folgende Geschichte:

Es war einmal ein alter Mann, der jeden Morgen einen Spaziergang am Meeresstrand machte. Eines Tages sah er einen Jungen, der vorsichtig etwas aufhob und ins Meer warf. Der alte Mann fragt „Was tust du da, mein Junge?“. Der Junge antwortet, dass er die gestrandeten Seesterne zurück ins Wasser wirft, da sie sonst sterben in der Hitze der Sonne. „Aber der Strand ist kilometerlang und tausende Seesterne liegen hier. Mit der nächsten Flut werden sie ohnehin wieder zurückgespült. Was macht es also für einen Unterschied?“, sagt der alte Mann. Der Junge blickt auf den Seestern in seiner Hand und wirft ihn in die rettenden Wellen. Er schaut den alten Mann an und sagt: „Für diesen hier macht es einen Unterschied.“

Wir können nicht von einem Tag auf den anderen den Hunger der Welt bekämpfen. Aber wir können einen ersten Schritt gehen. Eine einzelne Familie unterstützen. Einen einzigen Sack Reis verschenken. Den Hunger eines einzigen Menschen stillen. Für diesen Menschen, für diesen Tag macht das einen Unterschied.

Wir können nicht in einem kompletten Land allen, die durch COVID-19 ihren Job verloren und plötzlich weder Einkommen noch Nahrung haben, Unterstützung zukommen lassen.

Aber wir können es für diesen einen Tuk Tuk Fahrer tun, der mit dem eingebrochenen Tourismus tagein tagaus in seinem Wagen vergeblich auf Kundschaft wartet und sich sorgt wie er seine Frau und die 3 Kinder zu Hause ernähren soll. Wir können es für diese eine Imbiss-Besitzerin tun, die mit dem Lockdown in ihrem Ort keine Kundschaft mehr bekommt und nun selbst nicht mehr weiß ob sie am nächsten Tag etwas zum Mittagessen haben wird.

All diese Geschichten sind real. Diesen beiden Menschen konnten wir bereits helfen. Mit einem Sack Reis. Und er schenkt ihnen nicht nur das Gefühl eines wohlig gefüllten Magens, sondern weitaus mehr: Sie fühlen sich gesehen, wertgeschätzt, es gibt ihnen Hoffnung. Sie sind gerührt, dass sich andere Menschen so um ihr Wohl sorgen und sie unterstützen möchten.

Und wir? Wir sind ebenfalls gerührt. Denn wir bekommen das schönste Lächeln der Dankbarkeit, das man sich vorstellen kann.